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15.02.2017

Jutta Eckenbach: "Die Ausbildung der Therapeuten sollte so attraktiv gestaltet werden, dass genug Nachwuchs rekrutiert werden kann."

Den Therapeutenmangel im Blick

Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach hatte in den Ruhrturm geladen, um Fragen rund um die zeitgemäße Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln zu diskutieren. Das Interesse an der Debatte war groß, über 90 Vertreter aus den Essener Therapiepraxen aus Physio- und Ergotherapie sowie Logopädie trafen sich. Anlass war das aktuelle Gesetzgebungsverfahren zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz, das noch im Februar im Bundestag verab-schiedet wird.

Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach in der Diskussion
 Als Referenten auf dem Podium begrüßte die Bundestagabgeordnete für den Essener Norden und Osten unter anderem Christof Lawall (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V.), Dr Gernot Sölle (Therapie- und Trainingszentrum im Hilarion GmbH), Ute Repschläger (IFK e.V.) und Achim Mikulla (AOK Rheinland / Hamburg). 
 
Zu Beginn informierte die erfahrene Sozialpolitikerin: „Der Therapeutenmangel in Essen und im Ruhrgebiet ist besonders alarmierend.“ Dies bestätigten etliche Vertreter der Therapiepraxen mit dem Hinweis auf einen hohen Nachwuchsmangel, sodass es in Essen keine arbeitssuchend gemeldeten Fachkräfte mehr gebe. Ursache hierfür seien vor allem die fehlende Attraktivität der Berufsgruppe. Ein Jahresgehalt von 23.000 bis 28.000 Euro (brutto!) pro Jahr sei keine Ausnahme. Aber auch die „hohen Kosten für die eigene Berufsausbildung“ und die „vermehrte Bürokratie“ waren immer wieder als Kritik aus dem Publikum zu hören. Hier soll das neue Gesetzgebungsverfahren erste Schritte zur Verbesserung bringen.
Dazu Jutta Eckenbach: „Die Ausbildung in den Berufsgruppen der Heilmittelerbringer sollte so attraktiv gestaltet werden, dass genug Nachwuchskräfte rekrutiert werden können.“ Gleichzeitig appellierte sie an die Therapeuten: Sie müssen schauen, dass Sie wahrgenommen werden und für ihre Probleme sensibilisieren. Ich unterstütze Sie dabei, denn der Therapeutenmangel kann uns alle betreffen. Zudem können Sie sicher sein, dass die Ergebnisse dieser Diskussion in der Debatte um das aktuelle Gesetzgebungsverfahren und darüber hinaus Berücksichtigung finden werden. “
 

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