Eckenbach: "Mit Pflegekammern erhalten Pflegekräfte mehr Beteiligung im Gesetzgebungsprozess.“

Für eine gute Pflege

Essener Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach informierte über die Pflege
Essener Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach informierte über die Pflege
Pflege ist ein wichtiges Thema, das Jeden irgendwann einmal betreffen wird. Darum hat die Bundestagsabgeordnete Jutta Eckenbach mit dem Landtagskandidaten Dirk Vogt (beide CDU) und dem Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, zur Podiumsdiskussion ins Martineum geladen.

Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, in den kommenden 15 Jahren auf rund 3,5 Millionen ansteigen wird. Die Bundesregierung hat daher um die Pflege weiter zu entwickeln und Pflegebedürftige sowie Pflegende zu unterstützen, bisher zahlreiche Gesetzesänderungen vorgenommen. Diskutiert wurde an diesem Nachmittag über Themen wie stationäre und ambulante Pflege sowie Tagespflege, die in den letzten Jahren bundesweit stark ausgebaut wurde und die Professionalität mit dem Leben in den eigenen vier Wänden der Pflegebedürftigen verbindet. Einen breiten Raum nahm insbesondere der Gesetzentwurf zur Reformierung der Pflegeberufe ein, der noch in dieser Legislaturperiode im Bundestag verabschiedet werden soll. Durch Änderungen in der Ausbildung soll einem Mangel an Pflegekräfte entgegen gewirkt werden. Hierzu setzt sich der Patientenbeauftragte für die Einführung sog. Pflegekammern in NRW ein. Als zentraler Ansprechpartner würden die Kammern den Pflegekräften mehr Gehör und Mitspracherechte verschaffen, so der Patientenbeauftragte. 

 
In Übereinstimmung mit dem Patientenbeauftragten appelliert auch die erfahrene Sozialpolitikerin Jutta Eckenbach an die Pflegefachkräfte: „Sie müssen schauen, dass Sie wahrgenommen werden. Mit den Pflegekammern erhielten auch die Pflegekräfte selbst mehr Beteiligung im Gesetzgebungsprozess.“
 

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