PPP-Seminar in Washington D. C.

Ein Bericht von Miguel Rosete Espin:

Jutta Eckenbach und Miguel Rosete Espin bei ihrem Treffen 2016
Jutta Eckenbach und Miguel Rosete Espin bei ihrem Treffen 2016
Vom 29. Januar bis zum 4. Februar fand in Washington D. C. ein voll geplantes 5-tägiges Seminar mit 92 anderen CBYX /PPP Austauschschülern statt:

Ich reiste aus Charlotte, North Carolina mit vier anderen Austauschschülern aus der Region um Charlotte an. Wir wurden dann am Flughafen in Washington empfangen, sind ins Shuttle eingestiegen und zum Hotel gefahren. In diesem haben wir auf die anderen Austauschschüler gewartet, als wir endlich halb komplett waren, sind wir zu unserem ersten Museum, dem Naturkunde Museum, gegangen. Es war sehr aufregend dort und es hat Spaß gemacht, die anderen PPP-ler kennenzulernen. Danach sind wir zum Hotel heimgekehrt und trafen auf die „Zuspätkommer“ die zum großenteil aus Texas anreisten. 


Dann am Abend haben wir Informationen zu dem Verlauf der Woche bekommen und das Thema „Leadership und die Charakteristiken“ besprochen. Es folgte ein sehr angenehmes und formales Abendessen. An allen Tagen hatten wir ein sehr nettes Frühstück und Abendessen. Wir haben auch viele Museen besucht z.B. das Smithsonian der Afrikanisch-Amerikanischen Geschichte, Newseum, bei welchem es sich um ein Medien Museum handelte. In allen Museen, in die wir gingen hat es Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Außerdem sind wir zu ein paar der vielen interessanten Denkmale gegangen, wie z.B. dem Martin Luther King-, Lincoln- und dem Jefferson-Memorial.

An dem Mittwoch dieser ereignisreichen Woche hatten wir als erste der drei Gruppen die Möglichkeit in das Department of State zu gehen. In diesem gab es eine Art Pressekonferenz mit dem Leiter der Abteilung für Bildung und kulturellen Austausch, in der nur wir PPP-ler waren. Anschließend haben wir eine Simulation einer Konferenz über einen Konflikt gemacht und es war ziemlich interessant zu sehen, was andere für Positionen im Kopf haben, wenn es um einen Konflikt geht. Dann am Abend dieses Tages sind wir zu einem NBA Basketball Spiel gegangen. Es spielten die Washington Wizards gegen die NY Knicks, das Spiel endete mit einem Sieg für die Wizards. 
 
Am Donnerstag der aufregenden Woche war es soweit, der interessanteste Tag war da: “Capitol Hill Day”! An diesem Tag durften wir in dem Bereich um das Capitol frei herumlaufen, wir konnten in verschiedene Einrichtungen gehen und sie erkunden, wie zum Beispiel die Jefferson Bibliothek. Ich habe mich - ehrlich gesagt - auf den Tag gefreut, doch war ich auch ein bisschen skeptisch um den letztendlich interessantesten und Hauptteil des Tages, welcher war, dass wir mit Politikern bzw. deren Vertretern reden konnten. Wir sind in die Senatsgebäude gut angezogen gegangen, in Anzug oder Kleid. Es war echt toll, dass uns so etwas möglich gemacht wurde, weil nicht viele Menschen diese Erfahrung machen werden. In diesen Treffen hat man dann beispielsweise über kritische wie auch normale Themen geredet. Es war eine interessante Erfahrung die ich nie vergessen werde und ich hoffe, ich kann mit Politikern wieder in Kontakt kommen. 

Am letzten Tag haben wir eine Art Rückblick auf die Woche gemacht, was wir gelernt und kennengelernt haben und wie die Rückreise zu unseren Gastfamilien von statten gehen würde. Am Abend hatten wir ein sehr schönes letztes Abendessen. Als alle fertig waren, fing plötzlich die Musik zu spielen an und die Lichter gingen aus und Disco Lichter an. Der DJ drehte die Musik auf und wir fingen an zu tanzen. Es hat sehr viel Spaß gemacht! Doch am selben Abend musste man der Realität ins Auge blicken und realisieren, dass diese einzigartige Woche schon vorbei war. Aufgrund dessen ist bei einigen auch die eine oder andere Träne geflossen, da wir unsere neuen Freunde und Freundinnen, die wir aus dem Programm gewonnen hatten, verlassen mussten. Ich bin einfach unbeschreiblich dankbar für dieses unglaubliche Jahr. Meiner Meinung nach ist das Tolle an dem Programm, die einzigartigen Leute, die man trifft. Aufgrund des Auswahlverfahrens sind sie alle großartige Menschen und es ist nie langweilig. Ich hoffe, das kommende Generationen von PPP-lern dies auch erfahren können!
 

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